E-Mobilität – Mythen und Fakten


Der Verkehrssektor ist in Österreich einer der größten Verursacher von Treibhausgasen. Um den stetigen Anstieg der Emissionen zu stoppen, ist ein Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energie notwendig. Die Elektromobilität ist einer der Hoffnungsträger für die Reduktion der Treibhausgasemissionen. 
Neben E-Mobilität im öffentlichen Verkehr setzt sich auch das E-Auto am globalen Markt zunehmend durch.

Hier möchten wir mit einem Faktencheck auf die immer wieder gestellten und diskutierten Fragen versuchen Antworten zu geben.

Über den unten angeführten Link zum Thema E-Mobilität können Sie sich gut informieren.

Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft

EEG steht für Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft. Ziel einer EEG ist es, nachhaltige und saubere Energie (Strom, Wärme oder Gas) in einer Gemeinde/Region zu erzeugen, zu speichern, vor Ort zu verbrauchen und zu verkaufen. Wichtig dabei ist, dass sie innerhalb des Konzessionsgebietes eines Netzbetreibers angesiedelt sind. Eine Energiegemeinschaft besteht aus mindestens zwei Teilnehmern, diese können Privat- oder Rechtspersonen sowie Gemeinden, lokale Behörden oder KMUs sein.

Die gesetzliche Grundlage bildet das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzespaket (EAG-Paket). Dieses wurde am 07.07.2021 im österreichischen Nationalrat beschlossen. Mit dem Gesetz wird das Ziel verfolgt, die Stromversorgung des Landes bis 2030 auf 100 Prozent Strom (bilanziell) aus erneuerbaren Energieträgern umzustellen und bis 2040 die Klimaneutralität zu erreichen.

Für eine unabhängige, öffentliche Beratung zu Energiegemeinschaften ist die Energie Agentur Steiermark zuständig.

Vorteile einer Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaft

  • Beitrag zu Klimaschutz: die Beteiligung an einer EEG fördert den Ausbau von Strom aus erneuerbaren Energiequellen, unterstützt somit einen Ausstieg aus fossilen und atomaren Quellen.


  • Wirtschaftliche Vorteile entstehen dadurch, dass die selbst erzeugte Energie innerhalb der Gemeinschaft verkauft oder bezogen wird, der Preis wird in der Energiegemeinschaft vereinbart.

  • Es erfolgt eine Bewusstseinsstärkung für das Thema Klima und Energie, sowie eine Verankerung des Wertes einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung in der Bevölkerung.

Schritte zur Umsetzung einer Energie-Gemeinschaft

  1. Abklärung der Beteiligten und allgemeinen Rahmenbedingungen
  2. Kontakt mit dem Netzbetreiber 
  3. Konzepterstellung (Art der Energiegemeinschaft, Organisationsform, Abrechnung, Strompreis)
  4. Rechtspersönlichkeit gründen & als Marktpartner registrieren
  5. Vertrag mit dem Netzbetreiber 
  6. Marktkommunikation und Inbetriebnahme

Kommt es zu einer Errichtung einer neuen Erzeugungsanlage:

  1. Anlagenplanung (Standort, Technologie, gesetzliche Rahmenbedingungen (Meldepflichtige Vorhaben, Baubewilligungspflichtige Vorhaben), Fördermodelle)
  2. Finanzierung (Eigenkapital, Gemeinschaftskapital, Fremdkapital)
  3. Errichtung und Betrieb


Eine Beschreibung der einzelnen Umsetzungsschritte findet sich hier

Weiterführende Informationen findet man unter www.energiegemeinschaften.gv.at.

 Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms KEM und KLAR durchgeführt.